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Der kaputte Rücken - der Einfluss von Sprache

Nur zu oft hört man beim Orthopäden Aussagen, die einen wie einen Schlag ins Gesicht treffen. Der Rücken sei „kaputt“ oder „verschlissen“ gehört  zu den Sätzen, die man als Patient erstmal sacken lassen muss. Was Ärzte mit einer so direkten und schonungslosen Sprache in einem Schmerzpatienten auslösen, ist ihnen sicherlich nicht bewusst. 

Meinungsbildung & Verhaltensorientierung

Ärzte haben laut einer Studie aus dem Jahr 2013 den stärksten Einfluss auf Meinungen und Verhaltensorientierungen. Das gilt auch für Erwartungen zum Verlauf der Beschwerden. Eine weitere wissenschaftliche Studie zeigt, dass allgemeine Gesundheitskompetenz keineswegs zu einer besseren Informationssuche über Rückenschmerzen führt. 

Was passiert bei Schmerzen im Gehirn?

Bei uns im Gehirn kommt die Information an, dass etwas mit unserem Körper nicht in Ordnung ist. Wir empfinden wie aus dem Nichts Schmerzen. Um zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn wir uns verletzten oder fremde Erreger wie ein feindliches Heer in uns wüten, beschäftigen wir uns kurz mit dem Schmerz an sich. 

Depression als Begleiterkrankung

Ein chronisch gewordener Schmerz, davon spricht man ab drei bis sechs Monaten dauerhafter Schmerzbelastung, setzt den Körper unter enormen Stress. Der ständige Schmerzzustand führt zu einer permanenten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. 

Schulmedizin und der bildgebende Beweis

Seit Jahrtausenden existieren Theoriemodelle, die Aufschluss über die Ursachen von Krankheiten geben sollen. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) beschäftigt sich beispielsweise seit über zweitausend Jahren mit dem Menschen als Teil des Kosmos. 

Ungeduld versus Akzeptanz

Akzeptanz bedeutet, dass das eigene Handeln nicht darin besteht, das, was ist zu bekämpfen, sondern vielmehr zu hinterfragen, welche Haltung man gegenüber der Situation einnimmt. Denn die Bedeutung der Situation existiert lediglich in den eigenen Gedanken.